Meine Ratten
  wie alles begann
 
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Ja, dann fang ich mal an, und erzähle mal wie ich eigentlich zu Ratten gekommen bin.

Ich war so ca. 12 oder 13 da äußerte ich zuhause das erste mal den Wunsch Ratten zu halten. Dies wurde natürlich von meine Mutter direkt verneint, aber einen speziellen Grund dafür gab es nicht.
Damals hatte ich auch noch gar keine Ahnung von der Rattenhaltung, ich wusste nicht was es bedeutet Ratten artgerecht zu halten, geschweige denn dass man sie nicht einzeln halten soll oder mit sich rumschleppen.Internet war ja damals auch noch kein wirkliches Thema.
Naja, zumindest hatte meine beste Freundin Fredi eine echt süße Ratte, die sie immer bei sich hatte. Da dachte ich mir, ich könnte meine Mutter vielleicht überzeugen wenn sie diesen kleinen Wuselschatz mal zu sehen bekommt. Ich mir also Fredis Ratte geschnappt und ab nach oben zu meiner Mutter.
Das war ein ganz schön blöde Idee, musste ich feststellen. Meine Mutter ist fast ausgerastet, wollte dass ich ganz schnell die Wohnung verlasse. Das tat ich auch.
Das wars dann erst mal mit Ratten, da meine Mutter mir irgendwann sagte, dass sie die einfach nur ekelig findet.


Da ich aber ja ziemlich früh ausgezogen bin (mit 15) und dann mit meiner Schwester zusammen gewohnt habe, kam die Frage nach den süßen Nagern wieder auf. Aber man wird es sich denken können, auch meine Schwester wollte keine kleinen Pelznasen zuhause haben. Die Enttäuschung war sehr groß.
Aber es kam dann doch etwas anders....

Ich betone hierbei noch mal, dass ich damals keine Ahnung von Rattenhaltung hatte und so auch nie wieder Handeln würde!!

Ich war bei einer Freundin, nennen wir sie mal Freundin A. Diese hatte eine Ratte, ein Böckchen, Husky, total süß und schmusig, und noch ganz klein. Sie hielt ihn heimlich im Schrank. Sie hatte aber auch noch andere Tiere, und eigentlich wollte sie die Ratte nicht mehr haben. Da sagte ich, ich nehme den Racker einfach mit.
Stony, so hab ich ihn getauft dann ab in meine jacke und ab nach hause. Dort räumte ich meine Vitrine leer und machte es dem kleinen Stony schön. Jedoch gab es ein Problem, ich durfte ihn  nicht halten, meine Schwestern wäre abgedreht, also musste ich ihn mitnehmen wo auch immer ich hin wollte.
Und das war ein großer Fehler, denn Stony hat sich irgendwann so sehr erschreckt, dass er aus meiner Jacke gesprungen ist und auf und davon war. Ich  hab noch 3 Stunden nach ihm gesucht aber er war weg. Es war genau hinter unserem Haus. Als ich aber wieder drin war und aus dem Fenster sah, sah ich ihn genau vor meinem Fenster. Also bin ich mit etwas Futter in der Hand noch mal raus und versuchte ihn zu locken. Doch Stony bekamm durch ein hupendes Auto einen solchen Schreck, dass er die Flucht ergriff.
Ich war extrem traurig.


Danach hatte ich noch mal eine Einzelratte, Stinki, diesen hatte ich auch von einer Freundin, er war schon 1,5 Jahre alt und war krank. Ich hatte ihn nur4 Wochen, dann verstarb er leider.

Dann bin ich irgendwann ausgezogen und bin dann mit meinem damaligen Freund zusammengezogen. Ich fragte ihn, was er denn davon halten würde, wenn wir uns Ratten holen, er sagte direkt ja. Leider gab es nur ein Weibchen im Laden, das nahmen wir dann erst mal mit und wollten ihr dann eine Partnerin dazu holen. Ich taufte sie Cleo. Doch nach 2 Wochen sah Cleo nicht mehr aus wie Cleo. Cleo hatte plötzlich Hoden. SCHOCK! Also doch kein Mädel.
Es musste ein neuer Name her. So bekam der kleine Racker den Namen Osiris, kurz genannt Osi. Der war echt super, total frech aber auch extrem anhänglich. Den Fehler mit dem mit raus nehmen machte ich von da an nicht wieder.
Dafür folgten andere....
Also mein Freund kam irgenwann heim, mit einer kleinen süßen Ratte. Ein Mädel. Er war total vernarrt in diese kleine Schönheit. Wir haben die beiden nicht zusammen in einen Käfig gesetzt, nicht dass ihr das denkt.
Jedoch ist uns die Schönheit, die Xena hieß abgehaun und bekam nach 3 Wochen 5 kleine Junge. Xena war aber noch sehr sehr jung, und hat sich nicht um ihre Babys gekümmert.
Dann sind wir umgezogen und dort hatten wir viel mehr Platz, so dachten wir, dass wir es doch noch mal mit dem rattigen Nachwuchs versuchen. Und siehe da, es hat geklappt. 16 kleine Welpen kamen zur Welt.
Davon behielten wir zwei Mädels und einen Jungen so dass Xena und Osi nicht mehr alleine waren. Eines der beiden kleinen Mädels verstarb aber ganz schnell (Anna)...die andere war fit und munter (Zara).
Leider sind alle 4 auf eine mysteriöse Art und Weise verstorben als ich ein Wochenende lang nicht da war. Ich vermute bis heute noch, dass mein damaliger Freund was damit zutun hat, weil ich die Ratten nicht abgeben wollte, weil er meinte dies wäre von Nöten da ich selber grade ein Kind erwartete.

Als ich dann meinen Sohn zur Welt brachte wollte ich gerne wieder 2 süße Böcke haben. Diese holte ich von einer jungen Frau, die es glaube ich total übertrieben hat mit der Rattenliebe, denn dort wurde nicht nach Geschlechtern getrennt, und im Ganzen ging es dort drunter und drüber. Geschlechtertrennung stand bei uns ja ganz oben, auch wenn wir wenig Ahnung hatten. Und auch Außenhaltung war für uns ein tabu, die kleinen jedoch lebten draußen in einem riesigen Käfig, der aber für diese Menge an Tieren, selbst mir als eigentlicher Anfänger, viel zu klein erschien.
Ich habe mir also zwei Jungs dort abgeholt und hatte direkt das >gefühl ich hätte sie gerettet. Ich tauften die beiden Huskys Kasimir und Nepumuk. Sie waren echt süß, doch leider wollten die beiden einfach nicht zahm werden. Egal was wir versuchten, nix funktionierte. Kasimir entwickelte nach einer Zeit derbe Aggressionen und hat immer sehr doll zugebissen. Das war wirklich schrecklich, denn es war egal ob er im Käfig war oder im Freilauf, er ging auf jede Hand und auf jeden Fuß los den er sah.
Das ging so nicht weiter. Ich versuchte also erst mal den Auslauf anders zu gestalten, alleine auch damit Kasi nicht in die Nähe meines Sohnes konnte da ich nicht wollte dass diesem etwas passiert. Das Verhalten änderte sich leider nicht. Aber ich wollte ihn einfach nicht abgeben.
Aber dann trennte ich mich auf eine schreckliche Art und Weise von meinem Freund, musste schnell aus der Wohnung raus, und zog erst mal zu meiner Schwester. Da konnte ich die beiden Ratten nicht mit hin nehmen. Also bat ich meinen Ex, dass er sich so lange gut um die beiden Rattis kümmert und wenn ich meine Wohnung dann habe hole ich die beiden ab. Als es dann so weit war, dass ich meine eigene Wohnung hatte, wollte ich die Süßen abholen, doch sie waren nicht mehr da. Mein Ex hatte sie  einfach weg gegeben, oder ausgesetzt oder schlimmeres.


Ca. 1 Jahr später kamen dann Angst und Schrecken zu mir. Zwei total verstörte Ratten aus dem Tierheim. Noch sehr jung aber echt verrückt. Anfassen ging gar nicht. Sie blieben leider immer scheu, aber nach und nach ging es dann, dass man die Beiden auch mal streicheln konnte, ohne dass man sich gleich einen gefangen hat, denn auch das konnten die beiden sehr gut.
Beide sind ca. 1,5 Jahre geworden. Sie verstarben beide kurz nach einander.

Durch viele Faktoren hatte ich eine lange Rattenpause, und dann im März 2008 ging es mit mehr Erfahrung und vielen guten neuen Infos wieder los...


LG
Jenny

 
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